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Nach dem Tode eines Müllers fällt an den
ältesten Sohn die Mühle, an den zweiten ein
Esel und an den dritten ein scheinbar völlig
wertloser Kater. Der Kater, der
überraschenderweise der menschlichen Sprache
mächtig ist, vermag es nun aber, seinen
Besitzer zu überzeugen, auf ein Paar
Handschuhe, die sich aus dem Katzenfell
anfertigen ließen, zu verzichten und
stattdessen noch sein letztes Geld in ein
Paar unsinnig erscheinende Stiefel für den
Kater zu investieren.
Aus Dankbarkeit erjagt der Kater nun zuerst
einen Sack Rebhühner, die er dem hiernach
verlangenden König gegen eine Belohnung in
Gold überlässt, und verschafft dann seinem
Herrn, dem nun reichen Müllerssohn, ein
einträgliches Grundstück mit Schloss, indem
er den Vorbesitzer, einen Zauberer, bei
dessen Eitelkeit zu mehreren
Verwandlungskunststückchen überredet. Als
dieser sich schließlich in eine Maus
verwandelt, verspeist ihn der Kater. Der
ursprünglich arme, besitzlose Müller, der
vom Kater nun als Graf ausgegeben wird, wird
somit zum begüterten Grundbesitzer und
heiratet schließlich die Königstochter. |