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Der König ist sterbenskrank. Eine alte Frau
erzählt seinen trauernden Söhnen vom Wasser
des Lebens, das ihn heilen würde. Der
Älteste will es finden, damit er das Reich
erbt. Unterwegs ist er unhöflich zu einem
Zwerg, der ihn deshalb in eine enge Schlucht
verwünscht, ebenso den Zweiten, der nach
deren ausbleiben auch loszieht. Der Jüngste
dagegen kommt durch den Rat des Zwerges zu einem
verwunschenen Schloss, öffnet das Tor mit
einer eisernen Rute und beruhigt zwei Löwen
mit zwei Laib Brot. Drinnen fand er
offene Schatztruhen, in denen Gold und
Edelsteine funkten, dann ein Schwert , ein Brot
und eine Prinzessin, die ihn in einem
Jahr heiraten will. Er schläft in einem Bett
ein. Er erwacht erst viertel vor zwölf und
nimmt schnell das Lebenswasser aus dem
Brunnen mit, bevor das Schlosstor um zwölf
zuschlägt.
Der Zwerg sagte ihm, dass das Schwert ganze
Heere schlägt und das Brot nie ausgeht und
lässt auf Bitten die Brüder frei. Der
Jüngste reitet mit ihnen durch drei Reiche,
die er mit dem Brot und dem Schwert aus der
Not rettet. Heimlich Nachts
vertauschten seine Brüder während er schläft
sein Wasser mit Meerwasser. Als er das
daheim dem Vater gibt, worauf er noch
kränker wird, klagen sie ihn an, er hätte
ihn vergiften wollen und heilen ihn mit dem
Wasser des Lebens. Sie verspotten den
Jüngsten. Der Vater sperrte ihn in dem
tiefsten Schlosskerker und
beschloss ihn zu vergessen. Als Boten,
Prinzessin und 3 Könige aus den geretteten
Reichen kamen, war der König froh zu
erfahren was passiert ist. Die Brüder hatten
bereits Wind von der Sache bekommen und
haben sich davon gemacht. Der jüngste Sohn
heiratete seine Prinzessin. |