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Kurze Gedichte, Sprüche zum Muttertag  
 
  Die Mutter trägt im Leibe das Kind drei Vierteljahr; Die Mutter trägt auf Armen das Kind weil's schwach noch war; Die Mutter trägt im Herzen die Kinder immerdar.  
 
  Hast du die Mutter gesehen, wenn sie süßen Schlummer dem Liebling kauft mit eigenem Schlaf und für das Träumende sorgt, mit dem eigenen Leben ernährt die zitternde Flamme und mit Sorge selbst sich für die Sorge belohnt.  
 
  Ich fürwahr bewundre sie, dass sie noch kann lachen. Was allein hat sie für Müh, alle satt zu machen! Kann nicht einen Augenblick sich zu ruhn erlauben. Und das hält sie gar für Glück! Sollte man es glauben?  
 
  Zum heutigen frohen Feste wünsch ich von Herzen dir das schönste und das Beste und deine Liebe mir. Nimm meinen Wunsch aus reinen Sinn und treuer Liebe freundlich hin!  
 
  Die Welt kann zwar durch die Kraft des Mannes bewegt werden, gesegnet aber im eigentlichen Sinne des Wortes wird sie immer nur im Zeichen der Frau.  
 
  Ein Festtag soll dich stärken zu deines Werktags Werken, dass du an dein Geschäfte mitbringst frische Kräfte. Du darfst nicht in den Freuden die Kräfte selbst vergeuden; neu sollen sie ersprießen aus mächtigen Genießen.  
 
  Mutter schallt es immerfort und fast ohne Pause. Mutter hier und Mutter dort in dem ganzen Hause. Überall zugleich zu sein, ist ihr nicht gegeben. Sonst wohl hätte sie, ich mein, ein bequemes Leben. Jedes ruft, auf der Stell will sein Recht es kriegen. Und sie kann doch nicht so schnell wie die Schwalben fliegen.  
 
  Krone des Lebens, Glück ohne Ruh, Liebe, bist du!  
 
  Schmerz ist der Vater und Liebe die Mutter der Weisheit.
 
                    
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