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Trinksprüche
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Trink Sprüche  
 
  Der ist nicht wert des Weines, der ihn wie Wasser trinke.  
 
  Die erste Pflicht der Musensöhne ist, dass man sich ans Bier gewöhne.  
 
  Es ist ein Brauch von alters her: Wer sorgen hat, hat auch Likör.  
 
  Recht zu trinken ist eine Kunst, die nicht jeglicher weiß zu fassen; du sollst den Wein in dir wallen lassen, aber als Feuer, nicht als Dunst.  
 
  Der Wein, der Wein ist Goldes wert. Er lindert alle Schmerzen, er macht die Dummen oft gelehrt und bessert böse Herzen.  
 
  Du hast das nicht, was andere haben, und anderen mangeln deine Gaben. Aus dieser Unvollkommenheit entspringt die Geselligkeit.  
 
  Es ist eine Forderung der Natur, dass der Mensch mitunter betäubt werde, ohne zu schlafen. Daher der Genuss im Tabakrausch, Branntweintrinken, Opiaten.  
 
  Mich deucht, das Größt bei einem Fest ist, wenn man sich's schmecken lässt.  
 
  Ohne Wein, kann's uns auf Erden nimmer wie dreihundert werden, ohne Wein und ohne Weiber hol der Teufel unsre Leiber.  
 
Solang man nüchtern ist, gefällt das Schlechte. Wie man getrunken hat, weiß man das Rechte.  
 
Die liebe Gott hat nicht gewollt, das edler Wein verderben sollt, darum hat er auch zum Saft der Reben den nötigen Durst hinzu gegeben.
 
 
 
                    
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